Flüssiger Luxus auf unserer Haut
Welches Öl für welchen Zweck?
Aus der Reihe tanzt Jojobaöl, das für jeden Hauttyp geeignet ist. Das teure, flüssige Wachs aus den Früchten des Jojobabaums zieht rasch ein, pflegt die Haut sehr gut und braucht keine Konservierung, da es von Natur aus lange haltbar ist. Es wird gerne als Basisöl in Ölmischungen oder auch pur verwendet.

Das Sortiment naturkosmetischer Öle, die die Haut verwöhnen, ist groß.
Diese Auswahl gibt einen kleinen Überblick: 1. Körperöl Jasmin-Vata
(Cosmoveda) mit Tulsi und Jasmin 2. Mediterran Körperöl (Logona) mit
Aprikosenöl, Salbei und Rosmarin 3. Aroma-Badeöl „Eros“ (Primavera)
mit YlangYlang und Macadamianussöl 4. Wellnessbad „Relaxing“ (Martina
Gebhardt) mit Oliven- und Wildrosenöl sowie Johanniskraut 5. Fitness Körperöl
(Dr. Hauschka) mit Erdnussöl, Arnika und Birkenblätter-Auszügen
6. Edelstein-Öl „Anti-Stress“ (Farfalla) mit Jojobaöl,
in dem Edelsteine angesetzt wurden 7. Badeöl „Verwöhn Dich“ (Lavera)
mit Oliven- und Wildrosenöl.
Je nach Art des Öls oder der Ölmischung eignet sich ein Körperöl für die tägliche Hautpflege nach Dusche, Vollbad oder Sauna – oder für die Körpermassage. Der wichtigste Unterschied: Ein Massageöl soll lange auf der Haut bleiben, damit die Hände gut darüber gleiten. Dagegen soll ein Pflegeöl möglichst schnell in die Haut einziehen und nicht lange darauf kleben. So kann man sich hinterher schnell ankleiden, ohne Flecken auf Shirt oder Bluse zu hinterlassen. Nicht immer ist klar zu erkennen, was ein Massageöl oder ein schneller einziehendes Körperöl ist. Grundsätzlich gilt aber: Überwiegen in der Deklaration nicht-trocknende Öle wie Mandel-, Rizinus-, Oliven- oder Erdnussöl, handelt es sich eher um Produkte, die nicht so schnell einziehen und daher gut für eine Massage geeignet sind.
Auch aus der Reihenfolge der Ölzutaten – und damit ihrem Anteil am fertigen Produkt – kann man Rückschlüsse auf die Eigenschaften eines Körperöls ziehen. Stehen an erster Stelle beispielsweise Soja-, Sonnenblumen- oder Jojobaöl und erst an zweiter oder dritter Stelle Olivenöl, überwiegen die trocknenden Eigenschaften – das Öl zieht meist rasch in die Haut ein. Wenn es schnell gehen soll nach dem Duschen oder Baden, sollte das Öl auf die noch feuchte Haut aufgetragen werden. So entsteht eine Emulsion, die von der Haut besonders gut aufgenommen werden kann.
Körper- und Badeöle sind der kleine Luxus des Alltags, der nicht nur strapazierte Winterhaut mit einem Plus an Pflege verwöhnt, sondern auch die Sinne; dank der Aromen, die die Öle entfalten. Naturkosmetische Produkte punkten dabei mit edlen und unbedenklichen Zutaten – ohne Chemie.
Zeit für mich
Ein warmes Vollbad an kalten Tagen ist Entspannung pur. Die Wärme löst verspannte Muskeln und wärmt von den Fußspitzen bis in die Haarwurzeln. Kommt Öl hinzu, wird die Haut gleichzeitig gepflegt. Und die darin enthaltenen ätherischen Öle verwandeln das Bad fast in eine Aromatherapie. Mit etwas Vorbereitung wird so aus dem Vollbad ein Wellness-Erlebnis:
- Dafür sorgen, dass man eine Stunde lang nicht gestört wird. Der Familie Bescheid sagen, eventuell Telefonstecker ziehen.
- Für indirekte Beleuchtung sorgen, das wirkt beruhigend. Am schönsten ist Kerzenlicht.
- Ein Glas Wein und einen Schmöker in Griffweite stellen.
- Lieblingsmusik auflegen oder eine CD mit Naturklängen.
- Nicht länger als 20 Minuten baden, sonst entzieht das Wasser der Haut zuviel Feuchtigkeit.
- Nach dem Bad die Haut nur leicht abtupfen, damit das Öl darauf bleibt.
- 20 Minuten „nachglühen“ – warm und wohlig eingepackt auf dem Sofa oder dem Bett ruhen.
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