Zu Gast bei Weleda
Firma mit Familiensinn

Heike Junge ist die Leiterin der Weleda-Betriebskita. Die Calendula-Blüten
kommen mit nur kleinen Umwegen vom Heilpflanzengarten direkt in die
Verarbeitung.
Blütenmeer im eigenen Heilpflanzengarten
Für das Unternehmen, in dem weltweit etwa 1300 Mitarbeiter arbeiten, ist es selbstverständlich, dass seine Kosmetika und Arzneimittel mit natürlichen, vorwiegend pflanzlichen Rohstoffen hergestellt werden. Wichtigster Lieferant dafür ist der eigene Heilpflanzengarten, der mit seinen etwa 20 Hektar der größte in Europa ist. Mehr als 250 Heilpflanzenarten wachsen dort, die, mit kleinen Umwegen, vom Feld direkt in die Tube kommen. Der Garten wird nach den biologisch-dynamischen Richtlinien bewirtschaftet und ist Demeter-zertifiziert.
Rund um dieses Pflanzenparadies ist im vergangenen Jahr das Weleda-Erlebniszentrum entstanden. Besucher können von März bis Mitte November an Führungen durch den Garten teilnehmen und sich bei Workshops über Themen zu Gesundheit und Pflege informieren. Auch die Calendula-Blüten, wichtigste Zutat der Baby- und Kinderpflegeserie, werden dort kultiviert. „Und unsere eigenen Produkte benutzen wir hier in der Kita logischerweise am liebsten“, sagt Leiterin Heike Junge.
Steckbrief
Name: Weleda AG
Gegründet: 1921 als pharmazeutischer Laborbetrieb mit eigenem Heilpflanzengarten
Firmensitz: Die Zentrale des Unternehmens ist in Arles-heim/Schweiz. Schwäbisch Gmünd in Baden-Württemberg ist jedoch weltweit der größte Firmensitz mit etwa 800 Mitarbeitern.
Philosophie: Weleda vertreibt Arznei- und Körperpflegeprodukte, die nach dem Mensch- und Naturverständnis der Anthroposophie entwickelt werden. Dabei versteht Weleda Anthroposophie als Ergänzung des materialistischen Natur- und Weltbilds um die Seinsebenen Leben, Seele und Geist.
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