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Formaldehyd

Formaldehyd (Methanal) ist ein Konservierungsmittel, das in vielen Kosmetikprodukten eingesetzt wird – von Sonnencreme über Shampoo bis hin zu Wimperntusche. Dieser Umweltschadstoff - er entsteht bei fast allen unvollständigen Verbrennungen - kann sehr günstig produziert werden. Daher setzt ihn die Kosmetikindustrie oft ein. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bezeichnet den Stoff als gesundheitsschädlich. Er kann Schleimhäute und Augen reizen und, wenn er eingeatmet wird, Krebs im Nasenrachenraum auslösen. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigt diese Auswirkung: Sie stufte Formaldehyd als „krebserregend für den Menschen“ ein. Trotzdem darf die Chemikalie bis zu einer Konzentration von 0,2 Prozent noch in Kosmetika eingesetzt werden, muss allerdings auf dem Produkt deklariert werden. Auch die Abspalter von Formaldehyd sind gesundheitsschädlich. Sie verstecken sich hinter Bezeichnungen wie Bronopol (2-Bromo-2-Nitropropae-1,3-Diol), Imidazolidinyl-Harnstoff oder 3-Dioxane Diazolidinyl.

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