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ist eigentlich Pilates?
Ganzheitliches Körpertraining– doch nicht ganz ohne Risiko
Hollywood hat es mal wieder vorgemacht. Pilates ist der Renner bei den Schönen und Berühmten der Filmmetropole – angeblich halten sich Sharon Stone, Brad Pitt und Madonna mit dieser Fitness in Form.
Pilates ist ein ganzheitliches Körpertraining, bei dem durch spezielle Übungen gerade die Muskelgruppen angesprochen werden sollen, die für eine gesunde und korrekte Körperhaltung sorgen. Die Atmung wird mit den Bewegungen koordiniert. Dies erfordert hohe Konzentration und Exaktheit in der Ausführung.
Freunde dieser Fitnessform schwärmen, dass nicht nur die Muskulatur dabei gestärkt werde, sondern auch die allgemeine Konzentrationsfähigkeit, die Bewegungskoordination und die körperliche Kondition. Ein weiterer Vorteil: Das Training eignet sich für den „Hausgebrauch“, da außer einer Gymnastikmatte keine zusätzlichen Gerätschaften benötigt werden.
Doch Vorsicht: Orthopäden warnen Ungeübte und Einsteiger davor, mit Pilates zu beginnen, ohne einen Kurs zu besuchen. Die absolut korrekte Ausführung der Übungen ist sehr wichtig.
Aus dem Rheinland nach New York
Erfinder dieser Fitnessform ist Joseph Hubert Pilates, der 1880 in Mönchengladbach geboren wurde. „Du bist nur so alt, wie du dich fühlst“, soll er gesagt haben. Er musste es wissen, denn er hat viel für seinen Körper getan. Er war Boxer und Taucher und der Legende zufolge auch Zirkusartist.
Während des Ersten Weltkriegs half er in einem englischen Internierungslager verletzten Soldaten bei der Rehabilitation. 1926 versuchte er sein Glück in Amerika: In New York hatte er gemeinsam mit seiner Frau Clara sein erstes Trainingsstudio in einer alten Fabrikhalle eröffnet. Pilates sagte: „Nach 10 Stunden spüren sie den Unterschied. Nach 20 Stunden sehen sie den Unterschied. Und nach 30 haben sie einen neuen Körper.“ Klingt gut – und ist einen Versuch wert.
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