<< Exotische Zauberknolle
Ursprünglich in Südostasien beheimatet, gedeiht Ingwer heute überall dort, wo er ideale Wachstumsbedingungen findet: tropisches oder subtropisches Klima, hohe Luftfeuchtigkeit, einen schattigen Standort und humusreichen Boden. Weltweit gibt es geschmackliche Unterschiede: Über die Spanier kam die Gewürzpflanze zu Beginn des 16. Jahrhunderts zu den Westindischen Inseln – seitdem gilt der Jamaikanische Ingwer wegen seines blumig-zitronigen Geschmacks als der beste, ist jedoch fast nicht erhältlich. Der Ingwer aus China und Indien, die zusammen mehr als die Hälfte der Welternte produzieren, besitzt meist eine ausgeprägte Schärfe, wird darin aber vom westafrikanischen Ingwer aus Sierra Leone noch übertroffen. Der australische Ingwer dagegen verfügt über einen milden, feinwürzigen Geschmack.
Gleich dabei
Ingwer sollte man von Beginn an mitkochen. Er enthält ein Ferment, das das Fleisch besonders zart macht.
Das Buch zur Knolle
Ingwer schmeckt gut, tut gut – und verleiht unserer westlichen Küche einen Hauch von Frische und Exotik. Das Buch zeigt die vielseitige Wurzel in 60 raffinierten Rezepten von Vorspeise, Suppe und Hauptgang bis zu Dessert, Kuchen und Plätzchen. Ob Apfeltarte mit Ingwer-Eiscreme, Hühnercurry mit Ingwerreis oder Ingwer-Bouillon mit Nudeln – Wolfgang Hübners Fotos sind wahre Appetizer. Und als Zwischengang serviert Michael Wissing leicht verdauliche Texte mit viel Hintergrundwissen.
Wolfgang Hübner, Michael Wissing: Ingwer. Die edle Schärfe aus dem Land des Lächelns. AT Verlag. 103 Seiten. 17,90 Euro.
Für die Hände
Die Zauberknolle ist auch nach dem Kochen ein Star. Die Hände werden nach dem Abwasch mit der Handcreme Natural basics „Bio-Olive und Ingwer“ von Sante wieder schön zart.
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