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Regelmäßig üben ist wichtig
Die Hirnforschung hat die Rahmenbedingungen für effektives Mentaltraining genau benannt: „Mäßig, aber regelmäßig üben!“ ist eine Basisregel, die sich als Zeiteinheit in täglich zehn bis zwanzig Minuten festlegen läßt. Hintergrund sind Studienerkenntnisse, die zeigen, dass nur durch die häufige Stimulation der Nervenzellen, Neuronen genannt, diese ihre Verbindungen untereinander ausbauen und kräftigen. So können sie zu regelrechten Wissens- und Kompetenzinseln im Gehirn werden.
Neue Zellen auch noch im Alter
Auch die zweitausend Jahre alte lateinische Weisheit „mens sana in corpore sano“ – nur in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist – wurde durch moderne Studien belegt. Tatsächlich schützt nur ein parallel ausgeführtes körperliches und mentales Training vor geistigem Abbau. Sport hat nicht nur eine enorme Schutzwirkung auf den Gehirnstoffwechsel, er regt ihn auch zur Bildung neuer Nervenzellen an. Diese Entdeckung vor wenigen Jahren glich einer Sensation. Man wußte zwar, dass Neuronen untereinander biochemisch kommunizieren. Doch man hatte geglaubt, dass sich im Gehirn eines ausgewachsenen Menschen keine neuen Zellen bilden können. Stimmt nicht! Und die Schlußfolgerung daraus ist revolutionär: Bis an den letzten Lebenstag im hohen Alter kann unser geistiges Potential jung und lebendig gehalten und noch mit 90 Jahren erweitert werden. Vorausgesetzt, wir tun etwas dafür.
Die Philosophen im alten Griechenland beschrieben den menschlichen Geist lange vor der Gehirnforschung, die deren Aussagen weitestgehend bestätigt. Von Plutarch (45-125 n.Chr.) stammt der Satz: „Der Geist ist kein Schiff, das man beladen kann, sondern ein Feuer, das man entfachen muss.“ Schöner kann man die Idee des Gehirn-Joggings eigentlich nicht ausdrücken.
Fordern Sie Ihr Gehirn heraus:
Wortpaare: Bilden Sie aus den folgenden Wörtern sinnvolle Wortpaare (Beispiel: Haus/Garten = Gartenhaus):
Blumen – Straßen – Haus – Topf – Meister – Schein – Mond – Pflanze – Zimmer – Schiene – Belag – VorhangRechentüftelei: Man zieht von einer Zahl fünf ab oder dividiert (teilt) sie durch fünf und erhält dabei das gleiche Resultat.
Um welche Zahl handelt es sich?Textfrage: Eine Frau kommt mit zwei Büchern an den Tresen und der Angestellte sagt: „Das macht bitte 6,95 Euro.“ Die Frau gibt ihm das Geld und geht ohne die Bücher fort. Warum?
Wissenstüftelei: Was paßt nicht in die jeweilige Reihe?
San Francisco – Washington – New York – Boston – Miami
Erhard – Kohl – Weizsäcker – Schröder - Adenauer
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