Diese Stoffe werden in Kosmetika hauptsächlich als Konservierungsmittel eingesetzt. In der INCI-Deklaration tragen sie oft eine Vorsilbe. Methyl- und Ethylparabene kommen besonders häufig vor – egal ob in Deo, Shampoo oder Lippenstift. Aber auch Metagin, Propagin, Parahydroxybenzoat oder schlicht PHB sind gebräuchliche Synonyme. Echte Naturkosmetik verzichtet auf diese Stoffe. Parabene haben einen schlechten Ruf, und das nicht erst, seit 2003 britische Wissenschaftler in Brustkrebstumoren Rückstände des Konservierungsmittels nachgewiesen hatten. Später veröffentlichte das Institut für Krebsforschung der Universität Wien eine Stellungnahme, in der es forderte, „Parabene möglichst nicht mehr für Achselsprays oder für andere Kosmetika zu verwenden“. Die Datenlage sei zu mangelhaft. Die Deutsche Krebsgesellschaft schloss sich dieser Forderung an. Allerdings kam das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zu einem anderen Schluss: Es gebe keinen wissenschaftlichen Beweis für einen Zusammenhang zwischen Parabenen und der Entstehung von Brustkrebs.
Als Allergene spielen Parabene eine eher untergeordnete Rolle.
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