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Cosmia 5/2008
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Inhaltsstoff-Lexikon

Lexikon

Silikon

Inzwischen gibt es in konventioneller Kosmetik fast nichts mehr, das es nicht enthält: Silikon, ein vollsynthetischer Stoff aus dem Chemielabor. Hergestellt wird er mit umweltgiftigem, chloriertem Kohlenwasserstoff. Und genau das ist das Problem: Silikon ist nicht biologisch abbaubar. Doch nicht nur für die Umwelt ist die Substanz ein Schrecken. Sie wird von der konventionellen Kosmetikindustrie gern als „Weichmacher“ eingesetzt, beispielsweise in Haarshampoos, -spülungen oder Cremes, da Silikon ein Gefühl zarter Haut vermitteln soll.

Bei wiederholter Anwendung legt sich Silikon allerdings wie ein feiner Film auf Haut und Haare und „versiegelt“ sie so. Der Austausch von Nährstoffen wird erschwert – Haut und Haar können nicht mehr richtig „atmen“. Frisörmeisterin Susanne Kehrbusch beschreibt es kurz und prägnant: „Es ist in etwa so, als wenn ich meine Haut in Plastikfolie wickele.“

Silikon ist beispielsweise auch ein Freund der Handwerker: Sie verwenden es als Dichtstoff zum Füllen von Fugen und Ähnlichem.

Die häufigsten Synonyme (INCI-Deklaration) für Silikon sind Dimethicone, Methicone oder Polysiloxane.

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