Inzwischen gibt es in konventioneller Kosmetik fast nichts
mehr, das es nicht enthält: Silikon, ein vollsynthetischer
Stoff aus dem Chemielabor. Hergestellt wird er mit umweltgiftigem,
chloriertem Kohlenwasserstoff. Und genau das ist das Problem:
Silikon ist nicht biologisch abbaubar. Doch nicht nur für
die Umwelt ist die Substanz ein Schrecken. Sie wird von
der konventionellen Kosmetikindustrie gern als „Weichmacher“ eingesetzt,
beispielsweise in Haarshampoos, -spülungen oder Cremes,
da Silikon ein Gefühl zarter Haut vermitteln soll.
Bei wiederholter Anwendung legt sich Silikon allerdings
wie ein feiner Film auf Haut und Haare und „versiegelt“ sie
so. Der Austausch von Nährstoffen wird erschwert – Haut
und Haar können nicht mehr richtig „atmen“.
Frisörmeisterin Susanne Kehrbusch beschreibt es kurz
und prägnant: „Es ist in etwa so, als wenn ich
meine Haut in Plastikfolie wickele.“
Silikon ist beispielsweise auch ein Freund der Handwerker:
Sie verwenden es als Dichtstoff zum Füllen von Fugen
und Ähnlichem.
Die häufigsten Synonyme (INCI-Deklaration) für
Silikon sind Dimethicone, Methicone oder Polysiloxane.
bisherige Lexikon-Einträge: