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Cosmia 5/2008
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Nano

In fast allen naturkosmetischen Sonnenschutzmitteln sind Titandioxid und Zinkoxid mineralische UV-Filter in Form von winzigen Pigmenten, so genannter Nanoteilchen. Diese sind in jüngster Zeit immer wieder ins Gerede gekommen, da ihre Risiken bisher wenig erforscht sind. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen forderte im Mai dieses Jahres eine Zulassungspflicht für Nanomaterialien. Das britische Zertifizierungsinstitut Soil Association hat sogar Nano­partikel in Kosmetika verboten.

In Tierversuchen hat Titandioxid Krebs erregt, allerdings mussten Ratten Kleinstteilchen des Stoffes einatmen. Die Frage bei Kosmetik ist aber, ob und mit welchen Auswirkungen die Teilchen durch die Haut in den Organismus gelangen. Das wurde in einer Studie von Wissenschaftlern des EU-Projektes Nanoderm verneint. Jedenfalls wenn es um gesunde Haut geht.

Übrigens: Ein Nanometer ist ein Millionstel Millimeter und von Nanoteilchen spricht man, wenn die Partikel kleiner als 100 Nanometer sind.

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