Cosmia natürlich schön
 
Cosmia 5/2008
Schönheit & Pflege
Fitness & Psycologie
Leben & Genießen

Liebe Leserin, lieber Leser,

Stephanie Silber

es war vor ein paar Tagen. Ich stand wie jeden Morgen vor dem Badezimmerspiegel. Ein Blick genügte, und die Sache war klar: Der Tag wird nichts. Die Haare wie ein Vogelnest und ein Pickel leuchtete auf der Stirn.

Kurze Zeit später in der Küche. Ich hörte im Radio die neuesten Meldungen über die Katastrophen in Burma und China. Auf einmal machte etwas Klick in meinem Kopf, und ich sah die nicht perfekte Frisur und den Pickel mit anderen Augen.

In solchen Momenten wird klar, dass Gedanken über Schönheit, die richtige Nachtcreme oder die passende Frisur sicher nicht lebenswichtig und schon fast Luxus sind. Doch wann beginnt Luxus? Allgemein wird Luxus als all das verstanden, was über den normalen Lebensstandard hinaus geht. Und schon gelangt man zur Frage des Maßstabs. In unserer Gesellschaft gehören Kosmetika zum alltäglichen Leben und sind kein Luxus im eigentlichen Sinn. Doch schon das trifft nicht auf alle Menschen zwischen Nordsee und Alpen zu.

Aber man muss bei diesen Überlegungen die Relationen im Blick behalten. Ein schlechtes Gewissen beim Kauf einer neuen Creme ist Unsinn. Viele Frauen – und inzwischen auch einige Männer – genießen Körperpflege als Verschönerung ihres Alltags. Aber in Momenten wie dem in meiner Küche wird mir bewusst, dass das schon ein kleiner Luxus ist.

Den zu genießen fällt mit Naturkosmetik ein bisschen leichter, denn dabei spielen Themen wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit oder fairer Handel eine große Rolle. So ist es wenigstens ein kleiner Beitrag zu einer besseren Welt. Viel Spaß beim Lesen, Ihre

Stephanie Silber

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