Cosmia natürlich schön
 
Schönheit & Pflege
Fitness & Gesundheit
Schönheit & Pflege
Genießen

Anbau-Projekte

Kreativer Mix aus Kampf und Tanz

Zu viel gibt’s bei Nia nicht. Der neue Trend verknüpft Tai Chi, Yoga, Tanz und Kampf-sportarten zu einem Ganzkörpertraining mit Spaßfaktor. Die Fitness kommt dabei von ganz allein. // Von Astrid Wahrenberg

Harter Drill im Fitnessstudio ist out. Spaß macht er sowieso nicht. Glücklicherweise gibt es Alternativen, bei denen man fit bleibt und sich trotzdem nicht quälen muss. Nia beispielsweise, ein Fitness-Trend aus den USA. Obwohl es den bereits seit fast 25 Jahren gibt, war er lange Zeit ein Geheimtipp. Der Clou bei Nia: Die Kombination klassischer Programme zu einer abwechslungsreichen Choreografie.

Erfinder sind die US-Amerikaner Debbie und Carlos Rosas. Debbie leitete schon lange ein Aerobic-Studio, als ihr Mann Carlos nach seiner Profi-Tenniskarriere als Trainer einstieg. Doch die beiden wollten nicht mehr klassisches Aerobic mit den immer gleichen Schrittfolgen unterrichten. Carlos war ein Programm wichtig, das die Gelenke schont. Der ehemalige Tennisprofi hatte durch eine frühere Knieverletzung Probleme. Das Paar war sich sicher, dass der Schlüssel für Fitness in der Freude an Bewegung liegt. Sie entwickelten daher ein Gruppentraining zu Musik, das bewährte Bewegungsprogramme abwechslungsreich mixt. Es sollte Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Balance fördern und dabei Gelenke und Muskeln nicht einseitig überfordern. „Non Impact Aerobics“ (sanftes Aerobic) – kurz Nia – nannten sie in der ersten Zeit ihr Programm. Inzwischen steht das Kürzel Nia für „neuromuskuläre integrative Aktion“, was nichts anderes sagt als ganzheitliches Training für Körper und Geist.

Nia ist für Einsteiger einfach zu lernen. Besonders wer gerne tanzt und sich auf Musik einlassen kann, wird viel Spaß daran haben. Bei dem gut gemischten Mix aus Pop, Soul und Ethno-Musik, zum Beispiel mit afrikanischen Trommelrhythmen, wollen sich Füße und Körper von ganz alleine bewegen. Weil Nia ein Gruppensport ist, gehört auch ein positives Gemeinschaftsgefühl dazu. Der Nia-Lehrer selbst tanzt alle Übungen in der Gruppe mit.

Verbessert die Konzentration

Von diesen klassischen Programmen hat sich der Nia-Mix inspirieren lassen:
Tae-Kwon-Do und Aikido fließen mit kraftvollen und dynamischen Bewegungen ein. Sie schulen Geschwindigkeit, Timing, Körperspannung, geistigen Fokus und bauen Muskeln auf. Bei den Schlagfrequenzen stößt man Laute aus, das verstärkt die Wirkung, lässt Emotionen raus und baut Stress ab.

Als Gegenpol wirkt Tai Chi. Die fließenden und schonenden Bewegungen und Atemübungen verbessern Sensibilität, Konzentration und Körperwahrnehmung. Die Übungen, bei denen auch Finger-, Fuß- und Handstellungen eine wichtige Rolle spielen, wirken beruhigend und stärken die Balance. Sie laden Körper und Geist mit Energie auf.

  weiterblättern>