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Schönheit & Pflege

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Phtalate

Phthalate werden als Weichmacher bezeichnet. Vor allem sollen sie spröde Kunststoffe elastisch machen. Was das mit Kosmetik zu tun hat? Leider eine Menge, denn Phthalate kommen nicht nur in Bodenbelägen, Duschvorhängen oder Schutzhandschuhen zum Einsatz, sondern auch in Cremes, Nagellacken oder Deos. Als Filmbildner sollen sie einen schützenden Film auf Haut und Haar hinterlassen. Allerdings stehen Phthalate im Verdacht, hormonelle Wirkungen zu haben. Außerdem sollen manche dieser Substanzen die Samenqualität bei Männern beeinträchtigen. Diese wurden daher von der EU als fortpflanzungsgefährdend eingestuft und inzwischen verboten – auch in Kosmetika. Doch die Kosmetikindustrie verzichtet offenbar nur ungern auf Phthalate. Denn noch immer taucht das – allerdings erlaubte – Diethylphthalat in Produkten auf. Eigentlich galt es lange Zeit als das „Harmloseste“ unter den Phthalaten – bis Forscher der Harvard Universität einen Zusammenhang zwischen dem Fund dieser Stoffe im Urin und Fehlern in der DNA fanden. In den INCI-Bezeichnungen wird die Bezeichnung „Phthalate“ in Kombination verwendet.

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