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Mille-feuilles mit grünem Tee

Für 4 Personen

Zutaten: 1 Päckchen Fillo-Blätterteig ⁄ flüssige Butter zum Bestreichen ⁄ 100 g Cornflakes ⁄ 125 g gehackte Ha­sel­nüsse ⁄ 75 g Mandelblättchen ⁄ 50 g Zitronat ⁄ 200 g flüssiger Honig ⁄ 2 Eier⁄ 1 Prise Salz ⁄ 1⁄2 TL Zimt ⁄ 1-2 TL grünes Teepulver nach Belieben

Zum Garnieren: Honig zum Bestreichen⁄ grünes Teepulver zum Bestreuen ⁄ Puderzucker oder Dekorzucker zum Bestäuben

Eine Kastenform (20 x 9 cm) mit Backpapier auslegen. Den Teig in Größe der Kastenform zuschneiden, eine Teigplatte in die Form legen, mit Butter bepinseln und eine zweite Teiglage daraufgeben. Den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Für die Füllung die Eier mit dem Salz aufschlagen, Honig, Zimt und nach Belieben 1-2 TL Teepulver unterschlagen (Sie können nach Geschmack auch mehr Teepulver zugeben, doch wird die Masse dadurch leicht bitter!). Cornflakes, Nüsse, Mandeln und Zitronat mischen und unter die Ei-Honig-Masse rühren. Die Hälfte der Masse auf den Teig in der Kastenform streichen. Eine Lage Filloteig daraufgeben, mit Butter bepinseln und eine weitere Lage Teig auflegen – und so fort. Das Ganze im vorgeheizten Backofen ca. 25-30 Minuten backen. Falls der Teig zu stark bräunt, rechtzeitig mit Alufolie abdecken. Anschließend leicht abkühlen lassen, dann quer in ca. 4-5 cm breite Streifen schneiden. Zum Garnieren den Honig leicht erwärmen und auf die Schnitten streichen. Ein Ende zuerst mit Puderzucker und dann mit grünem Teepulver bestäuben.

Von Schwarz bis Rot

Für die Herstellung von Schwarztee werden die Blätter mechanisch „gebrochen“, um die Fermentation zu beschleunigen. Dabei reagieren die Enzyme der Pflanze mit Sauerstoff zu dunkel gefärbten Polyphenolen und Aromastoffen. Die Sorte Oolong durchläuft diesen Prozess nur kurz, so dass er außen zwar dunkel, innen aber noch grün gefärbt ist. Bei Grüntee erhitzt man die Blätter in Wasserdampf oder speziellen Pfannen, um die natürliche Fermentation zu stoppen. Der nur anfermentier­te weiße Tee ver­­dankt sei­nen Na­­men dem weißen Flaum der Knospen, aus denen er besteht – rund 30 000 von ihnen sind in einem Kilo enthalten. Als „roten Tee“ bezeichnet man Pu-Erh-Tee aus dem Südwesten Chinas.

Eingepackt

Über 200 Milliarden Teebeutel verwenden wir jährlich weltweit. Erfunden hat sie der Deutsche Adolf Rambold im Jahr 1929.

Philosophische Teestunde

„Faltig wie der Lederstiefel tatarischer Reiter, gekräuselt wie die Wamme eines mächtigen Bullen, aufgefaltet wie Nebel, die einer Bergschlucht entsteigen, schimmernd wie ein von sanftem Wind berührter See und feucht und weich wie die Erde, die der Nebel soeben genetzt hat.“ So beschrieb der chinesische Dichter Lu Yu um das Jahr 780 den idealen Tee. Er steht als Sinnbild für die großen Lehren des Ostens. Lao-Tse sah in ihm das Getränk der Unsterblichkeit, bei Konfuzius diente er der zwischenmenschlichen Harmonie, und im Zen-Buddhismus führt er zur eigenen Mitte.

TeeProdukttipp

Das Gesichtsfluid Naturesôme von Annemarie Börlind enthält, neben Vitamin C und E, handgepflückten Weißen Tee – Pai Mu Tan aus den chinesischen Hochebenen. Er soll die Haut vor freien Radikalen schützen und somit einer Hautalterung vorbeugen.

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