Sie machen die Haut durchlässiger für Schadstoffe und können Spuren Krebs erregender Stoffe enthalten: PEGs (Polyethylenglykole) haben in Kosmetika eigentlich nichts verloren. Dennoch stecken sie in zahlreichen konventionellen Cremes, Shampoos, Zahnpasten oder Haarsprays.
PEGs und deren Abkömmlinge dienen als Emulgatoren, die dafür sorgen, dass sich Öl und Wasser zu einem Gemisch vermengen lassen. Auch als reinigende Tenside oder als Binde- oder Lösungsmittel kommen sie zum Einsatz.
Problematisch: Bei der Herstellung von PEGs wird das giftige Gas Ethylenoxid verwendet. Im fertigen Stoff sollte dieses zwar nicht mehr zu finden sein, dennoch kommt es immer wieder zu Verunreinigungen. Dabei gibt es gesündere und umweltfreundlichere Alternativen. In Naturkosmetik dienen beispielsweise Lecithin oder Lanolin als Emulgatoren.
Auf konventionellen Shampooflaschen oder Cremeverpackungen sind PEGs und deren Abkömmlinge so zu erkennen: Entweder stehen der Wortteil PEG oder die Buchstaben „eth“ in Verbindung mit einer Zahl dabei. Weitere Bezeichnungen sind Polyglykol, Polysorbate oder Copolyol.
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