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Kalb mit Rosmarinkruste auf Spinat mit Cocktailtomaten

Für 4 Personen

1 Kalbsfilet ca. 800 g ⁄ 2 Scheiben Toastbrot
1 Bund Rosmarin ⁄ 1 Eigelb ⁄ 60 g Butter
Salz ⁄ Pfeffer ⁄ 150 g Spinat ⁄ 4 Kirschtomatenrispen ⁄ 1 Knoblauchknolle ⁄ 2 Lorbeerblätter

Kalbfleisch in Frischhaltefolie und in Alufolie wickeln. In einen Topf mit siedendem Wasser legen und 30 Minuten gar ziehen lassen. Das Toastbrot im Mixer fein zermahlen, Rosmarinnadeln, Eigelb und Butter zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen, alles zu einer gleichmäßigen Masse mixen. Die Kruste zwischen zwei Folien in Filetgröße auswellen, kühl stellen.

Das gegarte Filet aus dem Wasser heben, Folien entfernen. Die Tomaten waschen, auf ein geöltes Backblech mit Knoblauchzehen und Lorbeerblättern legen. Die Kruste auf das Filet legen und ebenfalls auf das Blech setzen. Im vorgeheizten Ofen, 250 Grad Umluftgrill, 5 bis 10 Minuten übergrillen.

In Scheiben geschnitten auf frischem Spinat anrichten und mit den Tomaten servieren.

Hänsel und Gretel des Kräuterbeets

Schnittlauch und Petersilie sind Hänsel und Gretel des Kräuterbeets. Sie sind die Klassiker, wir kennen sie schon ewig, wissen aber eigentlich trotzdem nicht viel über sie. In Quark, Frischkäse oder Kräuterbutter fühlen sich beide gleich wohl, der Schnittlauch badet überdies gern in der Vinaigrette. Die Petersilie, seit mehr als 2000 Jahren bei uns bekannt, ist in Deutschland das beliebteste und wichtigste Küchenkraut. Am besten, man stellt ihr zur Abwechslung immer wieder mal einen anderen Kräutertopf vom Gärtner an die Seite – riecht, schmeckt, probiert und lässt sich einfach ein bisschen bezaubern. Vielleicht ist ja ein weiterer Küchenschatz und Kräuterliebling dabei.

Ein Muss in den Gärten

Der Soldat und römische Gelehrte Plinius der Ältere beschrieb im ersten Jahrhundert nach Christus ausführlich die Wirksamkeit von Kräutern bei fast allen uns bekannten Krankheiten.

Durch die römischen Soldaten und später durch christliche Mönche wurden die Kräuter über die Alpen zu uns gebracht. Karl der Große verfügte per Dekret, dass in allen Reichshöfen und Krongütern ein Garten mit Kräutern angelegt werden müsse. Die Pflanzen dienten zum Würzen, Heilen und Konservieren – manche waren durch ihren intensiven Duft auch in der Lage, Ungeziefer zu vertreiben. Ihre Wirkung blieb jedoch lange Zeit das Geheimnis der Klöster, bis der Buchdruck das Wissen schließlich öffentlich machte.

Was ist drin?

Kräuter schmecken nicht nur gut, sie haben auch einen hohen Anteil an zellschützenden Substanzen zu bieten. Inhaltsstoffe – wie ätherische Öle, Harze, Alkaloide, Bitter-, Gerb- und Schleimstoffe, organische Säuren, Enzyme, pflanzliche Hormone, Mineralstoffe und Vitamine – wirken zusammen, um vor Krebs oder Herz-Kreislauferkrankungen zu schützen, Bakterien zu bekämpfen und den Cholesterinspiegel zu senken. Viele der Inhaltsstoffe sind sekundäre Pflanzenstoffe mit einer hohen antioxidativen Wirkung. Antioxidantien schützen Zellen vor dem Angriff freier Radikale – und das umso mehr, je frischer die Kräuter verwendet werden.

KräuterNutzbar

Der Begriff „Kraut“ beziehungsweise „krut“ kommt aus dem Althochdeutschen und bedeutet nutzbares Gewächs.

Produkttipp

Die Produkte der Salbei-Serie von Martina Gebhardt Naturkosmetik sollen klärend und adstringierend wirken. Die Gesichtsmilch reguliert auf sanfte Weise die Fett- und Talgproduktion und der natürliche Hautsäureschutzmantel soll verbessert werden.

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