Glatt in den Sommer
Knapp 90 Prozent der Frauen und über 50 Prozent der Männer enthaaren sich regelmäßig. Doch welche Methode ist die beste ? Wir haben uns mal umgesehen. // von Anette Harasimowitsch
Warmwachs: Die süße Variante
Im Orient ist die Haarentfernung mit der Zuckerpaste Halawa bereits seit drei Jahrtausenden bekannt. Schon die erste Frau von König Salomo, eine Pharaonentochter, soll sich damit zu glatten Beinen verholfen haben. Auch hierzulande wird die natürliche Epilationsmethode mit Zucker, Zitronensäure, Wasser und Sonnenblumenöl immer beliebter.
Bei der Anwendung gibt es einiges zu beachten: Die Haare sollten mindestens einen halben Zentimeter lang sein. Die erwärmte Zuckerpaste wird in Wuchsrichtung auf die trockene, am besten frisch gepuderte Haut aufgetragen – die Wärme öffnet die Poren und reduziert so den Schmerz. Den aufgelegten Stoffstreifen zieht man schnell, ähnlich einem Pflas-ter, gegen die Wuchsrichtung ab.
Der Selbstversuch am Bein hat gezeigt: Es ziept kurz, die Haut ist kaum gerötet, haarlos und weich wie nach einem Peeling. Eine Halawa- oder Warmwachs-Enthaarung beschert bis zu sechs Wochen Ruhe und die Haare wachsen weicher nach.
Enthaarungsprodukte auf Zuckerbasis gibt es auch dort, wo es Naturkosmetik gibt.
Kaltwachs
Die Haarentfernung mit Kaltwachs geht schnell: Die Streifen sind schon fertig beschichtet und es gibt sie in verschiedenen Größen zu kaufen. Professionelle Kosmetikerinnen raten von dieser Form der Enthaarung allerdings eher ab, weil das Ergebnis nicht optimal sei und man an empfindlichen Hautstellen sehr vorsichtig sein müsse.
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