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Nitrosamine

 Nitrosamine sind Folgeprodukte von Nitrat oder Nitrit, die bei Hitze oder saurem Umfeld entstehen können. Weil sie als hochgradig krebserregend gelten, gibt es für den Nitrosamingehalt in Kosmetikprodukten strenge Richtlinien. So dürfen Rohstoffe wie die chemische Verbindung Triethanolamin, die zusammen mit dem Konservierungsmittel Bronopol die Entstehung von Nitrosaminen fördern kann, nur bedingt und unter Kontrollen verwendet werden.

Dass naturkosmetische Produkte nur selten mit Nitrosaminen belastet sind, liegt an den Kriterien des Naturkosmetik-Siegels. Naturkosmetik-Hersteller verwenden natürliche Inhaltsstoffe und haben sich einem schonenden Herstellungsverfahren bei der Rohstoffgewinnung und -verarbeitung verschrieben.

Seit einigen Jahren werden Kosmetika von den Landesämtern für Gesundheits- und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf Nitrosamine überprüft. Die krebserregenden Stoffe wurden dabei in Haargel, Handseifen, Cremes und Schminkprodukten gefunden. Inzwischen sind die Beanstandungen rückläufig. Allerdings nicht in allen Bereichen. Am höchsten belastet ist Wimperntusche: In jeder dritten getesteten Mascara wurden Nitrosamine gefunden.

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