Hinter den Abkürzungen stecken die Zungenbrecher Butylhydroxytoluol (BHT, E-Nummer 321) und Butylhydroxyanisol (BHA, E-Nummer 320). Die chemisch hergestellten Antioxidantien sorgen dafür, dass Knabbergebäck, Kuchenmischun-gen oder Trockensuppen nicht ranzig werden. Sie konservieren außerdem Arzneimittel − und Kosmetikprodukte, von Lipgloss bis zu Anti-Aging-Cremes.
Es ist bekannt, dass die chemischen Hilfsmittel allergische Reaktionen hervorrufen können. Bei Kontakt über Kosmetikprodukte kann die Haut sich röten und jucken, beide Substanzen reizen Augen und Schleimhäute. Man weiß außerdem, dass sie sich im Körperfett anreichern können. Um zu verstehen, wie BHT und BHA im menschlichen Organismus wirken, ist weitere Forschung nötig. Denn im Tierversuch zeigten sich widersprüchliche Ergebnisse, was eine Krebs auslösende Wirkung betrifft. In Bio-Produkten und Naturkosmetik sind die umstrittenen Substanzen verboten. Naturkosmetik nutzt Antioxidantien wie Vitamin C und Vitamin E. Vitamin C wird beispielsweise aus Vitamin-C-reichen Früchten wie der Acerolakirsche gewonnen, Vitamin E steckt unter anderem in Weizenkeimöl.
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