Cosmia natürlich schön
 
Schönheit & Pflege


   

Fragen Sie uns, wir antworten!

In unserer neuen Rubrik beantworten wir Ihre Fragen rund um Naturkosmetik. Schicken Sie uns Ihre Fragen per Post oder E-Mail. Außerdem freuen wir uns über Ihre Meinung zu cosmia. Eine kleine Auswahl Ihrer schon eingetroffenen Meinungen haben wir auf dieser Seite zusammengestellt.

Was hilft bei Akne?

Ich bin 33 Jahre alt und habe aber nach wie vor starke Akne, jedoch keine fettige, sondern extrem trockene Haut. Wenn ich etwas gegen die Akne verwende, wird meine Haut immer trockener und spannt unerträglich; verwende ich etwas für trockene Haut steht die Akne in voller Blüte. Ich hoffe sehr, Sie können mir weiterhelfen. K.  Steinmann (ohne Ortsangabe)

Liebe Frau Steinmann,

in Ihrem Fall ist die äußerliche Therapie wegen der trockenen Haut schwierig. Sie können versuchen, einzelne Pickel mit einem (rezeptpflichtigen) Clindamycin-haltigen Gel (Anm. d. Red.: Antibiotikum) zu behandeln und ergänzend eine milde Gesichtsreinigung und eine wenig fettende, abdeckende Creme zu verwenden. Antibiotisch wirkt zum Beispiel auch Teebaumöl oder Korianderöl (1%) in einem Gel – das kann man ebenfalls ausprobieren.

Eine so starke Akne im Gesicht ist im Alter von 33 Jahren eher ungewöhnlich. Ich empfehle deshalb eine Hormonuntersuchung und den Ausschluss von polyzystischen Ovarien (Anm. d. Red.: hormonelle Erkrankung). Manchmal hilft in solchen Fällen von Spätakne eine naturheilkundliche Behandlung über die Leber, beispielsweise mit Hepatodoron-Tabletten von Weleda (3x1 über mehrere Wochen). Bei der Ernährung sollten Sie versuchen, ein zu viel an tierischem Fett zu vermeiden und auch bei scharfen Gewürzen und Geräuchertem eher zurückhaltend zu sein.

Prof. Dr. Christoph M. Schempp ist Dermatologe und Allergologe. Er leitet das Kompetenzzentrum Skintegral an der Universitäts-Hautklinik Freiburg

In der vorletzten Ausgabe haben wir Sie nach Ihrer Meinung zu den verschiedenen Naturkosmetik-Siegeln gefragt: Ob Sie sich an solchen Logos orientieren und wie Sie die momentane Siegel-Vielfalt finden. Herzlichen Dank für die vielen Zuschriften! Eine Auswahl Ihrer Briefe haben wir, allerdings gekürzt, hier zusammengestellt:

Unbesorgt einkaufen

Seit ich weiß, dass ich auf Paraben allergisch reagiere, kaufe ich nur noch Naturkosmetik. Dabei orientiere ich mich an Siegeln. Meine Kosmetik trägt das BDIH- Siegel. Seltener das Ecocert. In letzter Zeit sind auch Produkte mit Natrue dabei. Für mich ist es wichtig, diese Produkte zu kaufen, da ich nicht auf die Inhaltsliste schauen muss, ich weiß, dass diese Produkte keine Parabene enthalten. Ich kann unbesorgt kaufen, was einen Einkauf leicht und schnell macht.
E. S., Lilienthal

Besser als ohne Siegel

Ich finde, es gibt zu viele verschiedene Siegel, weil ich auswendig nie weiß, welches Siegel genau für was steht. Aber immer noch besser als Produkte ohne Siegel. Ich schaue mir sowieso die Zusammensetzung des Produktes an,  bevor ich es kaufe, kann aber sicher sein, mit einem Siegel auf jeden Fall ein gutes Produkt zu kaufen.
B. L., Mannheim

Unverständliches Fachchinesisch

Der Blick auf die Inhaltsstoffliste ist oft sehr mühsam, weil diese meist sehr klein gedruckt und daher schlecht lesbar ist. Außerdem versteht man das „Fachchinesisch“ nicht. Auf Inhaltsstoffe wie „PEG“ und „Laurylsulfate“ versuche ich zu verzichten. Ich vertraue auf Markennamen und Siegel bzw. Logos von Neuform, Demeter, Ecocert usw.
C. W., Geislingen

Echt ein Dschungel

Zu den verschiedenen Siegeln: Ist momentan echt ein Dschungel ... Das Natrue befürworte ich definitiv, finde diesen neuen Vorstoß sehr gut, nachvollziehbar, informativ, kunden- und produzentenfreundlich. Sollte aber klar das BDIH
ablösen.
M. K. B. (ohne Ortsangabe)

Ob Shampoo oder Waschmittel

Es ist schon wichtig und nötig, auf Naturkosmetik-Siegel zu schauen. In unserer Familie kommen nur Bio-Siegel auf den Tisch. Ob Shampoo oder Waschmittel. Sogar der Rasierschaum muss von Speick sein. Wir orientieren uns an Logos wie BDIH, Demeter und Natrue. In konventionellen Sachen sind uns zu viele chemische Substanzen, die für die Umwelt und für uns selbst bedenklich sind.
I. K., Gelenau

Bessere Aufklärung gewünscht

Ich mache es mir einfach, indem ich Produkte mit dem BDIH-Siegel kaufe. Diesem vertraue ich, dass es sich wirklich um Naturkosmetik handelt. Ich wünschte mir aber eine bessere Aufklärung und Information über die verschiedenen Siegel, was (Natur-)Kosmetik angeht.
J. B., Ubstadt-Weiher

Keine Chemie drin

Ich verlasse mich auf die Siegel BDIH und Ecocert, da habe ich ein gutes Gefühl. Ich lese auch das Ökotest-Heft und informiere mich im Internet. Ich fühle mich sehr wohl mit diesen Produkten, weil ich weiß, dass hier keine Erdölabfallpodukte oder Chemie drin ist. Ihr Heft hab ich zum ersten Mal in die Hand bekommen und finde es sehr ansprechend. Ich werde mir überlegen, es zu abonnieren, wobei ich eigentlich kein Geld für so etwas habe.
J. S., Wangen

Feine Unterschiede

Ich halte es schon für wichtig, dass es verschiedene Siegel gibt. Solange es doch feine Unterschiede gibt, möchte ich lieber die Möglichkeit haben, genau auszuwählen, für welche Produkte und Herstellungsweisen ich mich entscheide.
M. N., Mering

Verwirrend für neue Kunden

Grundsätzlich ist die Warenauszeichnung mit Kosmetiksiegeln notwendig, damit ich als Kundin auf Mindeststandards vertrauen kann. Interessierte Kunden können zudem differenzieren zwischen den unterschiedlichen Standards der verschiedenen Logos. Für viele „neue“ Bio-Supermarktkunden sind viele Siegel eher verwirrend und auch nicht interessant oder gewünscht. D.h., es würde ein Siegel, zum Beispiel BDIH, ausreichen. Bei weitergehenden Standards wäre eine kurze und laienverständliche Auslobung am Regal oder an der Verpackung sinnvoll.
S. T. (ohne Ortsangabe)