Cosmia natürlich schön
 
Schönheit & Pflege


Liebe Leserin, lieber Leser,

Stephanie Silber

eigentlich ist es einfach: Um sich eine eigene Meinung zu bilden, braucht man verlässliche Infos. Das wird Deutschlands größte Boulevardzeitung mit den vier Buchstaben vielleicht nie lernen. So verbreitete sie, dass die Verbraucherzentrale herausgefunden habe, dass Naturkosmetik nicht immer bio sei. Tatsache war aber, dass es sich bei den untersuchten Produkten um herkömmliche Kosmetik handelte, die sich selbst den Anschein gab, bio zu sein, und nicht um kontrollierte Naturkosmetik (hier).

Von etwas mehr Kompetenz – aber nur etwas – zeugte ein Artikel der „Wirtschaftswoche“, der vom Allergierisiko bei Naturkosmetik berichtete. Das ist zunächst völlig richtig: Naturkosmetik kann Hautreizungen oder Allergien hervorrufen. Ursache sind in der Regel Duftstoffe. Leider vergisst der Autor des Artikels zu sagen, dass das auch bei jedem anderen Kosmetikprodukt der Fall ist – nicht öfter und nicht seltener. Herkömmliche Cremes und Lotionen stecken zudem voller Inhaltsstoffe aus dem Chemielabor, die vor allem sensible Haut quälen können. Und nett riechen sollen diese Produkte ebenso und auch ein synthetisch hergestellter Duftstoff kann rote Flecken, Pickelchen oder Pusteln auslösen.

Meinungsforscher fanden heraus, dass Verbraucher in erster Linie wegen der guten Hautverträglichkeit auf Naturkosmetik umsteigen. Kein Wunder: Viele Hersteller verzichten schon länger auf kritische Duftstoffe wie Eichenmoos. Und die ganz sichere Variante sind eh die Naturkosmetik-Linien, die ganz ohne Duftstoffe auskommen.

Stephanie Silber

PS: Warum unsere Kolumnistin auf Fotos neuerdings öfter beim Grimassenschneiden erwischt wird, lesen Sie hier.

SCCIn eigener Sache: cosmia als „klimafreundlich“ zertifiziert.

Wie bereits in der vorigen Ausgabe erwähnt, kann sich cosmia seit kurzem mit dem Siegel „Stop Climate Change“ schmücken. Es bescheinigt, dass Ihr Naturkosmetikmagazin so klimafreundlich wie möglich produziert wird.

Doch nicht nur cosmia, sondern der gesamte bio verlag, der auch das Magazin Schrot&Korn herausgibt, ist nun als „klimafreundlich“ zertifiziert. Konkret heißt das: Unsere Klima-Aktivitäten werden von unabhängiger Seite beurteilt. Zunächst klären wir, wo wir Treibhausgase reduzieren können. Die verbleibenden unvermeidlichen Emissionen gleichen wir mit hochwertigen Klimazertifikaten aus, in diesem Jahr mit Windkraft-Anlagen in Indien. Weitere Infos bei www.stop-climate-change.de.

  weiterblättern>