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Schönheit & Pflege


Zeigt her eure FüßeZeigt her eure Füße

Vorbei ist die Zeit der dicken Socken und Stiefel: Endlich kommen die Füße wieder an die Luft. Die besten Tipps für den sommerlichen Auftritt in Flipflops und Sandalen. // Von Anette Harasimowitsch

Gegen Schweißfüße

Tägliches Cremen ist das A & O für sommerschöne Füße. Am besten wirkt eine Fußcreme, wenn sie einmassiert wird – das lockert die Muskulatur und lässt die Creme vollständig einziehen.

Die regelmäßige Pflege hilft auch gegen Schweißfüße. Da die Fußsohle besonders viele Schweißdrüsen hat, enthalten fußkosmetische Naturkosmetik-Cremes – wie auch Deos − meistens Zusätze ätherischer Öle. Diese kühlen und hinterlassen ein angenehm erfrischtes Hautgefühl. Deshalb ist eine Körperlotion auch weniger geeignet für die Pflege der Füße.

Weiterer Tipp gegen schwitzige Füße: Seidenhaltiger Puder, angereichert mit Heilpflanzenauszügen, desodoriert und pflegt die Fußsohle.

Für unterwegs oder nach dem Sport sind Fußsprays ideal. Während konventionelle Fußdeos oft auf hautreizende Substanzen wie synthetische Aluminiumsalze oder den Bakterienhemmer Triclosan setzen, wirken naturkosmetische Alternativen mit Lavendel- oder Manukaöl und bekämpfen so sanft, aber lang anhaltend lästigen Fußgeruch.

Cool bleiben

An heißen Tagen können Füße um bis zu einer Schuhgröße anschwellen – sie fühlen sich müde und schwer an. Kühle Fußbäder oder Fußwickel mit Grapefruit- oder Zitronenöl wirken abschwellend und erfrischen den Fuß. Auch das Kneipp’sche Wassertreten macht müde Füße munter – ebenso wie Gymnastik. Einfach beim Zähneputzen oder unterm Schreibtisch die Füße kreisen lassen, die Zehen bewegen oder die Fußspitze anheben: Diese Übungen kräftigen die Muskulatur und fördern die Beweglichkeit. Noch schöner: barfuß übers Gras laufen.

Besonderer Schmuck

Schön gepflegte Füße dürfen ruhig geschmückt und betont werden: Schmale Zehenringe, zarte Fußkettchen oder gar eine Kombination beider lassen den Fuß mal ganz anders daherkommen. Nicht unbedingt der passende Look fürs Büro, aber sehr hübsch an sonnengebräunten, schlanken Urlaubsbeinen. Hierzulande eher die Ausnahme, hat Fußschmuck in Indien eine lange Tradition.

Runter damit!

Sie bildet sich durch Druck und Belastung, bei zu engen Schuhen und einer stiefmütterlichen Behandlung der Füße: Hornhaut sieht ausgesprochen unschön aus und kann schmerzhaft sein.

Ein leichter Hornhautüberschuss lässt sich schon mit einer Peelingcreme in den Griff bekommen, bei stärkeren Schwielen ist ein spezielles Verwöhnprogramm angesagt. Ein Fußbad mit Mineralsalzen und Pflanzenauszügen wie Baobab wirkt ungemein entspannend. Zudem weicht es die Hornhaut auf, die sich dann am besten mit einem Bimsstein oder einem Luffa-Handschuh entfernen lässt.

Hilfe verspricht auch natürlicher Hornhautbalsam mit pflanzlichen Wirkstoffen wie Salbei oder Teebaumöl. Wer zu sehr starken Schwielen und Hühneraugen neigt, sollte sich aber lieber an Fußpflegeprofis wenden – zu groß ist die Verletzungsgefahr beim Hantieren mit Raspeln oder gar Hobeln.

Und jetzt rein in die schicken High Heels?

Schuhe müssen passen und bequem sein. High Heels sehen unbestritten sexy aus und verlängern die Beine, doch Fußexperten sehen sie gar nicht gerne. Bis zu 80 Prozent des Körpergewichts lasten auf dem vorderen Fußballen und verursachen dort mitunter Schmerzen und – besonders spitze Pumps – Fußfehlstellungen. Die hochhackigen Lieblingsschuhe müssen deshalb nicht gleich aus dem Schuhschrank verbannt werden, sollten aber lieber nur bei besonderen Anlässen ausgeführt werden. Entscheidend ist auch das Material. Entsteht in Kunststoffschuhen ein ideales Klima für Schweißfüße und Pilze, lassen Leder- und Stoffschuhe den Füßen die nötige Luft.

Glatt, glänzend & bunt

Ob lackiert oder nicht: Gepflegte Zehennägel sind ein sommerlicher Hingucker. Doch ihre Pflege bedarf besonderer Vorsicht. So sollten die Nägel immer entlang der Zehenkuppe geschnitten werden. Das anschließende Feilen der Nägel − möglichst immer in eine Richtung, sonst zerfasert der Rand − verhindert das Zersplittern der Nagelränder.

Vor dem Lackieren sollten die Nägel so glatt wie möglich sein. Mit einer Polierfeile wird die Oberfläche der Nägel glatt, glänzend und sauber. Nagellacke gibt es auch in der naturkosmetischen Variante in unterschiedlichen Farben – von der dezenten „French“-Variante bis hin zu diversen Rot-, Lila- und Rosatönen, ohne Formaldehyd oder das Lösungsmittel Toloul. Tipp: Mit einem Zehenspreizer wird der Anstrich besonders sauber.

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