Cosmia natürlich schön
 
Schönheit & Pflege


Liebe Leserin, lieber Leser,

Stephanie Silber

mit Redensarten hab’ ich es nicht so. Es ist die Mischung aus neunmalklug und einem Fünkchen Wahrheit, die ich oft gar nicht hören möchte. „Gut Ding will Weile haben“ ist so ein Spezialfreund von mir. Ja, mein Gott, wer hat denn heute schon noch Weile, sprich Zeit? Irgendwas ist immer. Und wenn das „Ding“ schon gestern erledigt sein sollte, dann wird es oft nur mittelgut. Am Ende bleiben wir unzufrieden zurück.

Vielleicht sollte ich zu einer Teetrinkerin werden. Nicht à la Wasserkocher an, Tasse voll, ziehen lassen, Beutel raus und das zehnmal am Tag. Sondern so, wie es Kulturen zelebrieren, in denen Tee trinken für Muße und Innehalten steht, und vor allem für eins: sich Zeit nehmen. Das ist in Ostfriesland nicht anders als in Istanbul oder der chinesischen Hochebene. Überall geht es um die besondere Zeremonie der Zubereitung. Es muss ja nicht gleich die japanische sein, die Stunden dauern kann. Aber sie kann Inspiration sein: „Gespräche über weltliche Themen haben im Teeraum nichts zu suchen“ oder „Wasser und Feuer nicht wahrzunehmen und zu würdigen ist respektlos“ lauten etwa zwei der Regeln, die Teemeister Rikyu vor fast 600 Jahren festlegte und die beinahe unverändert geblieben sind.

Nach dem Genuss der Tasse Tee habe ich Abstand zu dem bekommen, was wartet und erledigt sein will. Und der Geistesblitz, der dafür sorgt, dass das Ding gut wird, kommt dabei auch: „Ein Bad erfrischt den Körper, eine Tasse Tee den Geist“ lautet ein altes japanisches Sprichwort. Ich werde es mal ausprobieren, Ihre

Stephanie Silber

PS: Diese Redensart passt sicherlich auch zu den Fair-Trade-Projekten, die wir Ihnen hier vorstellen.

SCCIn eigener Sache: cosmia als „klimafreundlich“ zertifiziert.

Wie bereits in der vorigen Ausgabe erwähnt, kann sich cosmia seit kurzem mit dem Siegel „Stop Climate Change“ schmücken. Es bescheinigt, dass Ihr Naturkosmetikmagazin so klimafreundlich wie möglich produziert wird.

Doch nicht nur cosmia, sondern der gesamte bio verlag, der auch das Magazin Schrot&Korn herausgibt, ist nun als „klimafreundlich“ zertifiziert. Konkret heißt das: Unsere Klima-Aktivitäten werden von unabhängiger Seite beurteilt. Zunächst klären wir, wo wir Treibhausgase reduzieren können. Die verbleibenden unvermeidlichen Emissionen gleichen wir mit hochwertigen Klimazertifikaten aus, in diesem Jahr mit Windkraft-Anlagen in Indien. Weitere Infos bei www.stop-climate-change.de.

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